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Jahreshauptversammlung 2025

„Jugendarbeit ist unbezahlbar“

 

 

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Oberham – Lob vom Stellvertretenden Bürgermeister

 

Oberham, 21. März 2025. Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberham konnte Vorsitzender Andreas Enggruber neben vielen Mitgliedern auch den 2. Bürgermeister der Gemeinde Wittibreut, Hans Kreileder, Kreisbrandmeister Gerold Bauer sowie Abordnungen der Nachbar-Feuerwehren Gschöd, Wittibreut und Ulbering begrüßen. Er berichtete dann über die zahlreichen gesellschaftlichen und kirchlichen Veranstaltungen, an denen die Feuerwehr teilgenommen habe.

 

Erster Kommandant Thomas Zacher bilanzierte für 2024 insgesamt vier Einsätze, davon zwei aus dem Bereich der technischen Hilfeleistung und zwei Brandeinsätze sowie weitere zwei Brandeinsätze bis zum jetzigen Zeitpunkt 2025. Er berichtete über zwölf Übungen, drei Funkübungen und drei Groß-Übungen; auch erwähnte er die Teilnahme mehrerer Feuerwehrleute an verschiedenen Lehrgängen und Weiterbildungen, wie z.B. am Fahrsimulator, im Brandschutzhaus, bei den Jugendwart-, Funk- und Gruppenführer-Lehrgängen, beim MTA-Truppführer- sowie beim Gerätewart-Lehrgang – alle mit erfolgreichem Abschluss. Insgesamt verzeichnet nach den Worten des Kommandanten die Wehr derzeit 34 aktive Feuerwehrleute sowie sieben Jugendliche und 16 Lösch-Kids. Zacher hoffte, dass die neue Tragkraftspritze Ende Mai in Dienst genommen werden könne und dass auch das mittlerweile deutlich über 30 Jahre alte Fahrzeug bald durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden könne. Der Kommandant dankte allen Aktiven, den Mitgliedern, den Kinder- und Jugendbetreuern, der Gemeinde und den Nachbarwehren für den beispielhaften Zusammenhalt.

 

Atemschutz-Leiter Johannes Plansky erwähnte, dass Mitte des Jahres 16 Atemschutz-Geräteträger verfügbar seien und dass man insgesamt zehn verschiedene Übungen durchgeführt habe. Jugendwart Tobias Hofbauer freute sich für seine insgesamt zwölf jugendlichen Feuerwehrleute und zählte auf, dass man an insgesamt 22 Übungen sowie an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen habe. Er freute sich über demnächst mehrere Zugänge von den Lösch-Kids und dankte allen Betreuern in der eigenen sowie in der Nachbar-Feuerwehr Gschöd.

 

Thomas Donislreiter berichtete von seinen 16 Lösch-Kids, mit denen viele spielerisch ausgerichtete Treffen absolviert wurden. Ganz besonders erfreut zeigte er sich, dass sie als Landkreissieger aus dem jüngsten Kinderflämmchen-Wettbewerb hervorgegangen seien und deshalb einen Wanderpokal erhalten hätten, den es beim nächsten Wettbewerb zu verteidigen gelte. Er dankte allen Feuerwehr-Kollegen und den Eltern für die Hilfe bei der Betreuung der Kinder.

 

Schriftführer Tobias Sigl erwähnte die verschiedenen Vorstandssitzungen und Besprechungen in der Vorstandschaft, er meldete einen Personalstand von insgesamt 155 Mitgliedern. Anschließend gab Andreas Hascher in seinem Kassenbericht eine Übersicht zur Finanzlage, die sich zufriedenstellend zeige. Ganz besonders freute er sich, dass sinnvolle Investitionen in die Jugendarbeit hätten getätigt werden können. Auch konstatierte er angesichts der anstehenden Beschaffung eines neuen Fahrzeuges und der Tragkraftspritze, dass wie bisher auch äußerst sorgfältig und konsequent mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln umgegangen werden müsse. Er dankte abschließend allen Mitgliedern und den Spendern. Da Kassenprüfer Philipp Enzinger eine perfekte Buchführung bescheinigte, wurden Kasse und Vorstandschaft einstimmig entlastet. Beschlossen wurden dann Satzungsänderungen bezüglich der Ehrenamtspauschale und des Mitglieder-Eintrittsalters für Kinder, das herabgesetzt wurde.

 

Stellvertretender Bürgermeister Hans Kreileder dankte in seinem Grußwort für die Tätigkeit der Feuerwehr, insbesondere für die Jugendarbeit und die Kooperation mit den anderen drei Feuerwehren der Gemeinde. Er lobte: „Ihr seid eine tragende Sicherheits-Säule bei uns, habt einen vorbildlichen Ausbildungsstand und setzt eure Finanzen für wirklich sinnvolle Dinge ein. Eure Jugendarbeit ist freilich unbezahlbar. Damit nehmt ihr eure Verantwortung in beispielhafter Weise wahr, was den Bürger in Not unterstützt und wofür ich im Namen der Gemeinde herzlich danke.“

 

Kreisbrandmeister Gerold Bauer würdigte ebenfalls die vielfältigen Aktivitäten der Feuerwehr bei den Übungen sowie im Bereich der Aus- und Weiterbildung, ganz besonders aber bei der Jugend-Förderung und den Übungen sowie die perfekte Arbeit bei Einsätzen. Der Kreisbrandmeister kündigte an, dass ab 1. April auch die Umstellung auf die Digital-Alarmierung erfolge. Abschließend dankte Vorsitzender Andreas Enggruber den besonders verdienten Mitgliedern sowie den Helferinnen und Helfern rund um das Feuerwehrhaus mit einem Präsent.   –wh

 

 

Für Übung und Einsatz bestens ausgebildet

Truppausbildung für vier Wittibreuter Wehren erfolgreich abgeschlossen

 

Ulbering. Am Ende der modularen Truppausbildung für 20 Feuerwehr-Aktive der Wehren aus Oberham, Ulbering, Gschöd und Wittibreut stand nun die Abschlussprüfung, die auf dem Gelände der Ulberinger Kläranlage abgehalten wurde. Die Prüfung, die Kreisbrandmeister Gerold Bauer leitete, gliederte sich in einen Truppaufgaben-Teil, bei dem z.B. von den Prüflingen gezeigt werden musste, wie bei einem Unfall die Verkehrsabsicherung und Verkehrslenkung zu gestalten ist, wie beispielsweise eine Steckleiter optimal angewendet oder auch wie eine Wasserentnahme mit Löschangriff oder Personenrettung bestmöglich durchgeführt wird. Auch der Umgang mit Gefahrstoffen war Teil des Prüfungsstoffes. Es folgten nicht zuletzt mehrere Aufgaben, die in einer ganzen Gruppe zu erledigen waren. Auch Bürgermeisterin Christine Moser stattete dem Prüfungsablauf einen Besuch ab und würdigte die Arbeit ihrer Feuerwehrleute in der Gemeinde. Den Abschluss der Prüfung bildete schließlich ein schriftlicher Teil im Ulberinger Feuerwehrhaus, bei dem Fragen aus allen Fachgebieten des praktischen Feuerwehrwesens richtig zu beantworten waren. Alle Teilnehmer haben letztlich bestanden, sie besitzen nun die Truppführer-Qualifikation, welche eine Voraussetzung für weitere Ausbildungsstufen ist.

 

Kreisbrandmeister Gerold Bauer dankte allen Ausbildern und den Kommandanten der einzelnen Feuerwehren für deren Engagement und den Zeitaufwand sowie natürlich den erfolgreichen Teilnehmern, denen er ein sehr gutes Abschneiden bei allen Prüfungsteilen bescheinigte. Er richtete freilich auch einen Blick in die Zukunft: „Ihr habt jetzt das Rüstzeug und den Grundstein gelegt für weitere Ausbildungen, die beispielsweise den Atemschutz- oder den Gruppenführer-Lehrgang umfassen können. Damit tragt ihr auch mehr Verantwortung im Einsatzgeschehen. Macht auch weiter so bei den Übungen und den Leistungsabzeichen. Herzliche Gratulation an alle, ihr könnt nun noch besser dem Bürger in Not Hilfestellung leisten.“    -wh

 

 

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